Warum ich als „Digitalwerkerin“ unterwegs bin

Yeah, mein erster Blogpost! Wie heißt es im IT-Fachjargon? „Hello World!“ 😉

Das Warum.

 

In diesem Beitrag möchte ich klarstellen, warum ich mich überhaupt in die Selbstständigkeit gewagt habe und die Digitalisierung in Handwerk und Mittelstand vorantreibe.

Ich bin in einem Handwerksbetrieb groß geworden und habe den Alltag hautnah miterlebt. Es ist unglaublich erfüllend, wenn Kunden glücklich den Hof verlassen und das WARUM sich gar nicht erst stellt, weil das Arbeitsergebnis jeden Tag sichtbar ist, das Produkt gebraucht wird.

Doch ich habe auch gesehen, was es heißt, einen eigenen Betrieb zu führen: Viele Stunden im Büro, Angebots- und Rechnungsstellung, Probleme mit Lieferanten, Kunden, Mitarbeitenden.

Weniger Blabla und mehr Machen.

 

Schon früh wurde mir klar, dass es oft die kleinen Dinge sind, die einen großen Unterschied machen können.

Genau das ist der Kern meines Ansatzes als Digitalwerkerin. 

Ich komme nicht mit vorgefertigten Theorien und langen Beraterkonzepten. Stattdessen setze ich mich direkt mit den Betrieben zusammen und packe an. Es geht darum, gemeinsam Lösungen zu finden und den Betrieb fit für die Zukunft zu machen. Ich sehe mich nicht als Beraterin, die von außen ihre Meinung aufdrängt, sondern als Begleiterin, die mitarbeitet und langfristig unterstützt.

Mein Weg hierher war geprägt von einer spannenden Mischung aus Theorie und Praxis. 

Nach meinem Studium zur Wirtschaftsingenieurin (für eine Ausbildung im Handwerk wurde an unserer Schule noch nicht einmal Werbung gemacht!) habe ich schnell gemerkt, dass mich die akademische Welt allein nicht ausfüllt – Theorie und Praxis lagen einfach zu weit auseinander. Ich wollte direkt ins Geschehen eintauchen, Ergebnisse sehen und mit Menschen arbeiten.

Bei VW Nutzfahrzeuge durfte ich die Digitale Transformation im Konzern mitgestalten, bei ENERCON war ich tief im Prozessmanagement verankert und habe gelernt, wie wichtig es ist, Abläufe nicht nur zu dokumentieren, sondern auch zu optimieren. Dabei habe ich die Kraft der Automatisierung kennengelernt und gesehen, wie sie die Arbeit erleichtern kann. Beide Unternehmen waren jedoch riesig – lange Entscheidungswege, Politik, Hierarchien, langsam mahlende Mühlen.

Wo blieb die schnelle Umsetzung? Das ins MACHEN kommen? Der glückliche Kunde?

All das hat mir eines nicht gegeben: die direkte Verbindung zu den Menschen und die Freude, die ich empfinde, wenn ich sehe, wie meine Arbeit einen Betrieb wirklich voranbringt. Ich wollte konkret anpacken, sehen, wie etwas entsteht, und den Erfolg gemeinsam mit den Menschen feiern, die jeden Tag hart arbeiten – etwas, das im Handwerk tagtäglich passiert.

 

Ich möchte einen Unterschied machen.

 

Weil ich fest daran glaube, dass Digitalisierung und Prozessoptimierung nicht kompliziert oder theoretisch sein müssen. Sie können pragmatisch, greifbar und vor allem menschlich sein. In jedem Betrieb steckt ein enormes Potenzial – es braucht nur die richtigen Werkzeuge und den Willen, sie zu nutzen.

Wenn du mit mir zusammenarbeitest, kannst du sicher sein, dass es nicht nur bei der Planung bleibt.

Wir gehen zusammen in die Umsetzung, machen aus Ideen Realität. Ich arbeite mit dir im Team und sorge dafür, dass wir gemeinsam die Ziele erreichen, die wir uns gesetzt haben.

Ich weiß, dass es manchmal nur ein paar Tage und ein paar kleine Veränderungen braucht, um tolle Erfolge zu erzielen. Und ich glaube, dass die Arbeit im Handwerk – und in jedem anderen Betrieb – die gleiche Leidenschaft, Effizienz und Freude verdient, die ich in meiner Arbeit finde.